ARTHROSE

Knie- und Hüftgelenk sind am häufigsten von Arthrose betroffen

Kniegelenkersatz

Arthrose bezeichnet den Verschleiß der Gelenkoberflächen. Die ursprünglich glatte und elastische Knorpelschicht, die das gesunde Gelenk gegen Stoß und Reibung schützt, wird bei einer Arthrose fortlaufend zerstört. Reiben die Gelenkknochen schließlich direkt aufeinander, nutzen sie sich ab oder verformen sich sogar. Starke Schmerzen und Einschränkungen in der Bewegung sind die Folgen, zunächst nur bei besonderen Belastungen, wie z. B. nach einem langen Spaziergang. Je weiter die Erkrankung fortschreitet, desto früher treten die Schmerzen auf. Schmerzen, die selbst im Ruhezustand auftreten, beeinflussen die Lebensqualität des Patienten im Endstadium der Hüft- oder Knie-Arthrose.

Knie und Hüfte sind als körpertragende Gelenke besonders stark beansprucht und häufig von Arthrose betroffen. Doch Arthrose ist keine reine Krankheit des Alters. Mangelernährung, Fehlbelastungen und Übergewicht sind drei der Hauptgründe, weshalb immer mehr junge Menschen arthrotische Gelenkschäden entwickeln. Studien zufolge liegt bei Arthrose-Patienten ein deutlicher Vitamin-E-Mangel in der Gelenkflüssigkeit vor.

Knie-Arthrose

Die Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) ist die häufigste Form der Arthrose

Unser Kniegelenk ist ständig gefordert. Bei alltäglichen Aktivitäten, wie z. B. dem Treppensteigen oder tiefen Kniebeugen, lastet das Vielfache unseres Gewichts auf diesen Gelenken. Der Verschleiß macht sich meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr mit Arthrose-Anzeichen wie Gelenkschmerzen beim Treppensteigen oder nach längeren Spaziergängen bemerkbar.

Knie-Arthrose wird neben dem Alter von weiteren Faktoren begünstigt wie z. B. durch Über- oder Fehlbelastungen der Kniegelenke bei X- oder O-Beinstellung und durch Übergewicht. Auch Durchblutungsstörungen, Bewegungsmangel, Sportunfälle oder Verletzungen und Gelenkentzündungen, verursacht durch rheumatische oder Stoffwechsel-Erkrankungen, können eine Knie-Arthrose bedingen.

Hüft-Arthrose

Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) ist eine der häufigsten Hüfterkrankungen

Das Risiko, an einer Hüftgelenksarthrose zu erkranken, steigt mit zunehmendem Lebensalter. Bei 20–40 % der 60-Jährigen finden sich in Röntgenuntersuchungen Anzeichen einer Hüft-Arthrose. Charakteristische Beschwerden sind Einschränkungen im Bewegungsablauf und Schmerzen – vorwiegend in der Leisten- und Oberschenkelregion sowie im Bereich des Gesäßes bis hin zum Kniegelenk.

Auch bei der Hüfte wird der Abnutzungsprozess durch zusätzliche Faktoren begünstigt wie z. B. jahrelange Schwerstarbeit, intensive sportliche Betätigung, Übergewicht oder Gelenkfehlstellung. Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes, Rheuma, Stoffwechselstörungen oder Bewegungsmangel können ebenfalls zur Hüft-Arthrose führen.

Operation mit Gelenkersatz

Wann wird eine Operation mit Gelenkersatz in Erwägung gezogen?

Eine Operation mit Gelenkersatz wird in Erwägung gezogen, wenn die Lebensqualität des Patienten durch die Schmerzen und die Bewegungseinschränkung stark vermindert ist. Insbesondere sind chronische Ruhe- und nächtliche Schmerzen ein Indiz für eine therapiebedürftige Erkrankung. Dr. Knipprath verfügt über einen weitreichenden Erfahrungsschatz in der Versorgung von Patienten mit Verschleiß-Erkrankungen an Hüfte und Knie.

Nutzen Sie seine Erfahrung und Kompetenz zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität.
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